Gesundheitsreform 2005/06/07
Vorstellungen der CDU / CSU:
Die Kopfpauschale

Ziele:
Der Krankenversicherungsbeitrag soll vom Einkommen abgekoppelt werden.
Der Arbeitgeberzuschuss soll auf 6,5% des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens eingefroren werden.
Es wird eine einheitliche Gesundheitsprämie von 169, - Euro pro Person (keine beitragsfreie Familienversicherung) erhoben, die sich wie folgt zusammensetzt: 60,- Euro Arbeitgeber-Zuschuss und 109,- Euro persönliche Gesundheitsprämie (max. 7% des Bruttoeinkommens). Entsteht daraus ein Fehlbetrag, so wird dieser größtenteils als Solidarausgleich über das noch verfügbare Sondervermögen bei der Finanzverwaltung finanziert, das sich aus den Arbeitgetierzuschüssen speist ist das Geld dort aufgebraucht, so wird der Fehlbetrag über die Steuer finanziert.

Kinder sollen über das Steuersystem generell beitrags frei versichert bleiben.
Das Nebeneinander von GKV und PKV soll erhalten bleiben.
Kritikpunkte:
Die Gesundheitsprämie ist umlagefinanziert und gibt keine Lösung für die demografische Entwicklung.
Die staatlichen Transfer-Leistungen (ca. 30 Mrd. Euro) sind sehr hoch und werden damit zum Spielball der Politik.
PKV-Versicherte werden durch das Steuersystem am Solidarausgleich beteiligt. Damit entfällt die Rechtfertigung, das Gesundheitswesen über höhere Preise überproportional zu finanzieren.
Auswirkungen auf privat Vollversicherte:
Die private Krankenversicherung als Alternative zur Gesundheitsprämie bleibt erhalten. Ob ein Wechsel von bereits privat Versicherten in das gesetzliche Prämienmodell möglich ist, ist noch nicht entschieden.
Die Neueintritte in die private Vollversicherung werden voraussichtlich weniger werden, da sich der Beitragsvergleich
PKV/GKV nicht mehr an einem einkommensabhängigen Höchstbeitrag misst, sondern an einer Durchschnittsprämie.


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Es wird weiter teurer und die Leistungen werden weiter eingeschränkt.
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FAZIT
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kombinieren, um nicht eines Tages vor unfinanzierbaren Folgen stehen zu
müssen, wenn ein privater Ergänzungsschutz aus gesundheitlichen
Gründen nicht mehr möglich ist.
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